Eris

   
 


 

 

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Eris

Name: Eris
Human Name: Elizabeth

Human Nickname: Eliza




Wie eine griechische Göttin erhebt sich die junge Frau aus dem Teich.
Ihre rotblonden, gelockten Haare hochgesteckt an ihrem Hinterkopf, aus ihren Gesicht gehalten mithilfe einiger Gräser und Blätter. Unschuldig ihr Gesicht, schmal, jung.
Ihre Augen, so blau wie das Wasser, das sich, tröpfelnd, in kleinen Wellen von ihr weg bewegt; rund wie der Mond, der dort oben am Himmel zu fehlen scheint; groß, wie die flehenden Augen des verängstigten Rehs, das im Dickicht verschwindet.
Die roten Kirschlippen, leicht geöffnet, weiße Zähne.
Kein Makel.
Keine Unebenheit in ihrer Nase. Gerade, schmal.
Leichte Schatten liegen unter ihren Augen, die Augenbrauen zweifelnd zusammengezogen. Gerade und sich doch wölbend strecken sie sich der hohen Stirn entgegen, als wollten sie dazugehören, zu den langen Haaren, die dort drüber sprießen, teilweise ungehalten in ihr Gesicht fallen und ihre Sicht stören.
Unschuldig und rein wirkt sie.
Tritt vollkommen aus dem Bach. Vollkommen in jeder Hinsicht.
Ihre junge Figur eingewickelt in ein weißes Tuch, umschlungen von denselben Gräsern, die in ihre Haare gewickelt sind. Fast gold, goldbraun, braun?
Jung. Und doch so alt. Ein Gegensatz in sich.
An den Füßen nichts als Haut, den Blick erstaunt in die Umgebung schweifend.
Universa. Eine Welt, die sie bisher noch nie betreten hatte, sondern nur aus der Ferne betrachtet hatte.
Bereits jetzt spürte sie, wie die erdrückende Gewalt der Gefühle auf sie wirkte. All das, was sie als Planet verdrängt hatte. Die vergangenen Jahre der Einsamkeit. Einzige Gesellschaft ist ihr Mond. Klein, und nervig. Nah und dann wieder Fern. Ständiges Wechseln.

Eris, sich auf Universa mit dem gewöhnlichen Namen Eliza kleidend, war ein Zwergplanet, nur wenig größer als Pluto. Sie profitierte nicht direkt von der Sonne, doch das schwarze Loch, das alle Planeten bedrohte, hatte seine Fänge bereits nach ihr ausgestreckt und so war sie kurzerhand der Sonne gefolgt, mit der Hoffnung, sie auf Universa zu finden und sie um ihren Rat zu erbitten.
Die Eigenschaften, die sie als Planet ohne Lebewesen nicht wirklich ausleben konnte, drücken sich in ihrem menschlichen Dasein viel stärker aus.
Unsicherheit. Angst. Zurückhaltung. Alles Eigenschaften, die auf sie zutreffen, obwohl ihre Namensgeberin so ganz anders zu sein schien.
Stark. Furchtlos. Grausam. Werte, die Eris/Eliza niemals beschreiben würden.

Dennoch will sie sich nun auf die Suche machen. Nach der Sonne. Und den anderen Planeten, die sich vom Himmel verabschiedet haben, um sich hier, auf Universa, in ein kleines, unbedeutendes Menschlein zu verwandeln. Um dem schwarzen Loch zu entkommen. Und seinen Greifern für einige Zeit verborgen zu sein. Begleitet von ihrem winzigen, jungen Mond Dysnomia, eher eine Last als eine Hilfe.

Nach ihrer Flucht vor dem schwarzen Loch verbrachte sie einige Zeit in einem Moor, fern von aller Zivilisation, nur um sich an ihr menschliches Wesen, an die Empfindungen, die Gefühle, zu gewöhnen. Bereits jetzt, nach so kurzer Zeit, spürt sie die menschlichen Nöte, Instinkte. Was sie brauchte, nach was ihr Körper verlangte. Und so beschloss sie, sich auf den Weg zu machen. Nun, nach der Zeit der Verborgenheit, endlich nach der Sonne und ihren anderen Gefährten zu suchen.

 
 

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