Sutton Pellicano

   
 


 

 

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Sutton Pellicano

Name: Sutton Giulia Pellicano
Nickname:
Sutton [Sattn]
Age:
18





Eine Drehung, Pirouette, ein weiter Schritt nach rechts, ein Plier. Zum Stand kommen, dann ein Sprung nach oben, Konzentration.
Im Tanz muss alles perfekt sein. Jede Pirouette, jeder Sprung, jede Bewegung. Alles passiert im Einklang mit dem ganzen Körper und jedem einzelnen Muskel. Alles wird angespannt, kein Fehler ist erlaubt. Wenn die Scheinwerfer deinen Körper treffen, die Aufmerksamkeit auf dich lenken, muss alles sitzen. Perfekt. Wie sonst nichts.

Als die junge Chiara Pellicano, berühmte italienische Tänzerin und Erbin der Pellicano-Linie, während ihres Studiums nach Amerika ging, um dort neue Eindrücke zu sammeln, hatte wohl niemand damit gerechnet, dass sie ein halbes Jahr später mit einem stetig wachsenden Bauch zurückkommen würde. Mehrere Familiendramen und Drohungen, sie von dem Erbe auszuschließen, später wurde schlagartig in ganz Venedig bekannt, dass die einst so beneidete Chiara ein Baby in ihrem Bauch trug und sich stur weigerte, es abzutreiben. Wie hatte eine so erfolgreiche junge italienische Frau wie Chiara Pellicano sich nur durch eine einzige Entscheidung eine ganze Zukunft zerstören lassen können? Ihre Tanzkarriere war schlagartig vorbei, Schlagzeilen berieselten jeden Tag verschiedenste Zeitungen und schon von seiner Geburt an wurden über das kleine Mädchen, dem ein amerikanischer Namen gegeben wurde, Mäuler zerrissen. Man nannte sie einen Bastard. Wie hatte die angesehene Familie der Pellicanos nur so ein Missgeschick zulassen können. Nur dem engen Draht Chiaras zu ihren Eltern, der trotz all dieser Komplikationen nicht zerreißen konnte, war es zu verdanken, dass sie mit ihrem Baby nicht aus Venedig verstoßen wurde.
Unter der ständigen Kontrolle mehrerer Gouvernanten und Tanzlehrerinnen wuchs das kleine Mädchen Sutton also auf. Wurde größtenteils von den Medien ferngehalten, kaum auf öffentliche Anlässe mitgenommen. Ein Mischling, wie bereits kurz nach der Geburt schwer zu erkennen war, bekam sie sowohl hinter hervor gehaltener Hand, aber auch durch zahlreiche Schlagzeilen bereits in jüngsten Jahren zu hören. Ihre nicht dunkle, aber auch nicht helle Hautfarbe, die leichten italienischen Züge ihrer Mutter, die krausen, dunkelbraunen Haare; all dies ließ sie aus der Menge stechen, wie ein bunter Hund. Nach einiger Zeit verebbten endlich die Vorwürfe, die Geschichte geriet in Vergessenheit. Endlich wurde die Familie Pellicano wieder einflussreicher, die Vergangenheit wurde der Vergangenheit belassen.
Die süße Sutton wurde durch ihres niedlichen Aussehens und ihren schon früh auftretenden Talents im Tanzen bald ein kleiner Liebling der Presse. Es verging kein Monat, in dem ihre krause braune Mähne nicht in den Klatschzeitschriften aufzufinden war, doch kaum wurde noch der Skandal ihrer Herkunft erwähnt. Mehr wurde auf ihre Erfolge im Tanzen hingewiesen. Waren es am Anfang noch kleine Auftritte in der Tanzschule, fanden bereits am Anfang ihrer Schulzeit mehrere Tanzschulen Interesse an dem kleinen aufgeweckten Mädchen.
Während die Beziehung zu ihrer Mutter vor allem in der Pubertät des Mädchens leiden musste, fand Chiara einen neuen Ehemann – diesmal einen ganz legitimen Italiener – mit dem sie noch ein Baby bekam, die kleine Marisa, die sofort als eigentliche Erbin der Familie angesehen wurde.





Sofort wurden die Gerüchte über Suttons Herkunft wieder laut, alles schien wie am ersten Tag ihrer Geburt. Das Familiengeschäft litt unter den Anklagen, bis Sutton schließlich mit zwölf Jahren ein Angebot einer angesehenen Tanzschule in London bekam.
»Abgeschobene Erstgeborene, was wohl aus der kleinen Sutton wird?« bereits am ersten Tag nach ihrer Abreise nach England wurde behauptet, dass alles geplant gewesen war. Dass Sutton mit Absicht dorthin verfrachtet wurde, damit Marisa einen ebenmäßigen und gerechtfertigten Weg gehen konnte.
Wie beim ersten Mal geriet die Geschichte wieder langsam in Vergessenheit. Sutton war glücklich in England, nie wurde sie schief angesehen oder wegen ihrer Herkunft verurteilt. Sie war integriert. Und das Wichtigste: Sie durfte tanzen so viel sie wollte. Sie lernte viel dazu.
Ihre Familie in Venedig besuchte sie nur an wichtigen Anlässen wie Weihnachten und Neujahr, Geburtstagen oder Beerdigungen. Doch jetzt, nachdem sie mit 18 Jahren ihren Abschluss in England gemacht hatte, ausgebildete Tänzerin, zog es sie zurück nach Italien, in ihre Heimat, nach Venedig.
Marisa war inzwischen schon sechs Jahre alt und verehrte ihre große Halbschwester vom ersten Moment an. Auch wenn Sutton nun nach ihrer Rückkehr von ihrer Mutter und ihrem Stiefvater eher weniger Liebe entgegengebracht bekam, wiegelten das ihre italienischen Großeltern wieder auf, die sie liebevoll verhätschelten und bekochten.
Sutton hatte beschlossen, nicht bei ihren Eltern zu wohnen, sondern in einer eigenen kleinen Wohnung in der Innenstadt von Venedig. Der leichte Gestank von Fisch, der von den Kanälen aus durch jede Fenster- und Türritze kroch, störte sie bald nicht mehr und auch an das typische italienische, geschäftige Treiben der Bevölkerung von Venedig gewöhnte sie sich schnell.

Das Rampenlicht geht aus und zurück bleibt eine schwer atmende, imperfekte Tänzerin in der Dunkelheit.


Ballkleid + Frisur:


Ballmaske (gold):


 
 

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