Josephine Maria Kimberley

   
 


 

 

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Josephine Maria Kimberley

Name: Josephine Maria Kimberley
Nickname: Josie
Age: 9
Species: Werwolf

Josephine is not your kind
She believes in magic and rhymes
- Josephine by Mando Diao



Nackte Füße tapsen über den moosigen Boden.
Fast lautlos bewegen sie sich über Äste, Gräser und Wurzeln. Getragen von diesen dünnen Kinderbeinen rennt ein dunkelblondes Mädchen durch den Wald. Es bleibt nur ab und zu stehen, wirft einen Blick über die Schulter, als würde es auf etwas warten. Schnell ist das weiße Sommerkleid von den Schultern gestreift, bevor es sich noch ein Mal umdreht und schließlich das Erwartete ertönt. Es ist die Stimme einer Frau, die den Namen des Mädchens ruft.
»Noch ein paar Minuten!« erklingt die glockenhelle Stimme des Kindes, hallt an den Baumstämmen wider. Die junge, stolze Brust hebt sich noch einmal, bevor das Mädchen mit einem entzückten Lachen auf allen Vieren landet und ihr alle menschlichen Laute entsagt sind. Die vier Beine tragen sie um einiges schneller als nur ihre zwei. Beinahe wirkt es, als würde nur noch ein Schatten zwischen den Beinen auf und ab huschen. Während sie in ihrer Imagination gegen Rogues kämpft, Verbrecher jagt, sich dreht, windet und springt, wirkt sie auf alle Außenstehenden lediglich wie ein junger, wilder Hund, den es einzuschläfern gilt.

»Ob wir es bereuen, Josephine in einem Wolfspack aufgezogen zu haben? Nein, ich denke nicht. Sie hat hier viel gelernt, das ihr als normaler Mensch entsagt wäre. Außerdem hätte sie es mit ihrer Fähigkeit wohl auch schwer unter normalen Kindern gehabt. Ich kenne es nur von mir selbst. Man wird als Freak abgestempelt.
Manchmal erschreckt es mich aber, mit welcher Selbstverständlichkeit sie Dinge sieht, die andere Kinder ihres Alters schockieren würden. Natürlich ist sie mit grausamen Bräuchen aufgewachsen, in einer Zeit, die nicht günstig für ein junges Werwolfmädchen ist. Aber wir können sie schließlich nicht bei jedem einzelnen Schritt beobachten, den sie tut. Und sie ist so wahnsinnig unternehmungslustig! Kaum lässt man sie einmal aus den Augen, ist sie auch schon verschwunden. Sie bildet sich ein, sich selbst schützen zu können. Doch ich will mir gar nicht vorstellen, was passieren würde, wenn ein Rogue sie entdecken würde.«




Niemand kennt die genaue Herkunft von Josephine. Sie war als fast Neugeborenes in einem Waisenhaus abgegeben worden. Dort hatte sie nur durch Zufall ein Mitglied des Dakabi-Packs entdeckt und sofort gemerkt, dass das winzige Baby mit den faszinierenden Augen ein Werwolf war. Sie wurde sozusagen als Tochter aller Mitglieder, die Interesse an ihr hatten, erzogen. Doch die junge Frau, die sie damals entdeckt hatte, würde Josephine am ehesten als ihre Mutter beschreiben, denn sie verlor nie die Geduld mit dem kleinen, wilden Bündel, das viel lieber als Wolf durch die Wildnis streifen würde, als sprechen zu lernen.




»Pass bloß auf, dich krieg ich auch noch!« ruft das Mädchen über ihre Schulter in den düsteren Wald, während sie von einer Frau am Handgelenkt davon weggezogen wird.
»Komm schon Josephine, dieser Wald ist an diesem Abend tabu für dich, das weißt du!« sagt sie energisch, wirft einen nervösen Blick gen Himmel, wo der runde, helle Mond thront. An diesem besonderen Tag im Monat war Josephine immer am Schlimmsten. Ein kleines Nervenbündel, nicht zur Ruhe zu kriegen und wütend darüber, dass sie nicht an der Jagd teilnehmen darf. »Mit wem hast du überhaupt gesprochen?« fragt sie schließlich, wie um nur etwas Konversation zu machen und das junge Mädchen damit davon abzuhalten, weiter über das Jagen nachzudenken.
»Ein Rogue ist mir entwischt, aber nächstes Mal werde ich ihn auch noch kriegen!« erklärt das kleine Mädchen entschlossen, schiebt ihre Unterlippe vor und runzelt die Stirn, während ihre Aufsicht die Augen rollt.


Josephine hat eine rege Phantasie. Sie kann es kaum erwarten, ein richtiger Werwolf zu werden und wie die anderen an der Jagd teilzunehmen. Sie bildet sich schon ständig ein, gegen Rogues zu kämpfen, jagd Hasen und allerlei kleine Tiere im Wald. Sie erscheint unermüdlich, was ihre Abenteuerlust angeht. Niemals würde sie sich eine Möglichkeit durch die Finger gleiten lassen, den wachen Augen der älteren Wölfe zu entwischen und ihre eigenen kleinen Abenteuer zu erleben, sei es als Wolf im Wald oder als gewöhnlicher Mensch auf den ebenso gefährlichen Straßen New Yorks.



 
 

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