Ms. Cecily Hawthrone

   
 


 

 

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Ms. Cecily Hawthrone

Name: Ms. Cecily Hawthrone
Nickname:
Cecily
Age:
18




Cecily ist wohl der kleine Wirbelwind der Familie Hawthrone. Obwohl sie inzwischen schon 18 Jahre alt ist, verhält sie sich nicht selten wie ein kleines, stures Mädchen, das sich von niemandem etwas sagen lässt. Der Tod ihrer Mutter hatte sie damals getroffen, aber sie hatte sich schnell wieder an das Leben ohne eine Mrs. Hawthrone im Haus gewöhnt, was vor allem daran liegen mag, dass sie damals lediglich 3 Jahre alt war.
Sie verehrt ihren Vater über alles, gehorcht aber selbst ihm nicht immer.
Sie und ihre Zwillingsschwester könnten gegensätzlicher nicht sein. Die eine ruhig, beherrscht ist Cecily genau das Gegenteil. Laut, frech und wild.
Manche Mitmenschen erwähnen bei ihrem verhalten den Tod ihrer Mutter. Dass sie ohne weibliche Leitperson aufgewachsen ist und deshalb den falschen Weg gegangen sei. Ob es tatsächlich so ist, oder nur reine Spekulationen kann selbst Cecily nicht sagen. Jedenfalls sind die Gouvernanten schon immer an ihr verzweifelt.

»Du kriegst mich nicht, du kriegst mich nicht!« schrie das kleine Mädchen, freudig auf und ab hüpfend.
»Cecily bitte, nimm dir doch ein Beispiel an deiner Schwester.« bettelte die Gouvernante am anderen Ende des Tisches und deutete über ihre Schulter, wo das zweite kleine Mädchen, ihrer Schwester ziemlich ähnlich sehend, bereits brav in der großen, mit warmen Wasser gefüllten Wanne saß und das Spektakel ruhig beobachtete. Es war immerhin nichts Neues in diesem Haus, eher eine alte Gewohnheit. Dasselbe Drama, sobald Badezeit war.
Cecily schüttelte entschieden ihren Lockenkopf und streckte der verzweifelten Frau die Zunge raus. Sie nahm den Saum des weißen Unterkleides in die Hände, hob es hoch und rannte kreischend davon, als die Gouvernante ihr hinterher hastete. Sie rannten über den Hof, Hühner flatterten gackernd davon, die baren Füße des Mädchens hinterließen tiefe Abdrücke im vom Regen aufgewühlten Boden.
»Bleib stehen, Ms Cecily, sei doch einmal brav. Bitte!« flehte die Gouvernante, während sie sich schwer atmend die Stufen hoch schleppte, die das schlanke Mädchen gerade ohne Probleme erklommen hatte. Selbst mit ihren fünf Jahren war Cecily schon viel schneller als die erwachsene Frau. Sie lehnte sich über das Geländer der Treppe, die dunklen Locken hingen lose an ihrem Gesicht herunter, während sie abermals die Zunge raus streckte und sich grinsend umdrehte, um weiter zu rennen. Doch eine große, schwarz gekleidete Brust befand sich plötzlich direkt vor ihr. Ganz klein war sie auf einmal, als sie schuldbewusst nach oben schaute und dabei das strenge Gesicht ihres Vaters erblickte. Hievend war die Gouvernante nun doch bei den beiden angekommen, stemmte die Hände auf ihre Knie und atmete tief ein und aus, als wäre sie gerade einen Marathon gelaufen.
»Cecily.« fing ihr Vater warnend an und hob einen Finger, um sie zu rügen »was habe ich dir gesagt über das Gehorchen.«
»Ich soll immer das tun, was die Gouvernanten mir sagen.« murmelt das kleine Mädchen missmutig und wandte den Blick zu der armen Frau, die ihr hinterher gerannt war.
»Sieh dich nur mal an, dein Unterkleid und deine Füße sind jetzt völlig verdreckt.« er schüttelte den Kopf, hob seine Tochter hoch und gab ihr einen Kuss auf die Stirn, bevor er sie vor der Gouvernante absetzte, ihr durch die Haare wuschelte. »Und jetzt tu gefälligst das, was sie dir sagt.« fügte er schmunzelt hinzu, nickte der Frau zu und ging dann zurück in sein Arbeitszimmer.
Mit gesenktem Kopf und einem Schmollmund, der selbst die härtesten Gemüter erweichen konnte, folgte Cecily schließlich der Dame zurück zu ihrer Zwillingsschwester und stieg widerwillig in die Eisenwanne.




Wenn ihr Verhalten nicht so auffällig wäre, hätte sie wohl gute Chancen einen Ehemann zu finden, denn ansehnlich ist sie schon. Ihre schmale Statur, die durch die modernen, aber meistens eher schlichten Kleider betont wird, die großen, dunklen Augen, die braunen langen Locken. Die eher schmalen Lippen, bei denen man sich sofort fragt, wie sie sich wohl anfühlen, die hochstehenden Wangenknochen.
Doch hatte Cecily schon einmal einen Verehrer, so hatte sie ihn mehr oder weniger schnell wieder verjagt. Denn interessiert ist sie weder an der Möglichkeit, zu heiraten, noch überhaupt an der gesamten Männerwelt. Natürlich flirtet sie gern, wird gern beschmeichelt und bewundert, wie jede Frau, doch meist wird den Männern ihre Kindlichkeit schnell überdrüssig.



 
 

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